Lagervorrat

1.4923 (X22CrMoV12-1) vergütet Werkstoffdatenblatt

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1.4923 (X22CrMoV12-1) EU-Material aus Lagervorrat, auf Ihr Wunschmaß gesägt!

Internationale Bezeichnung
Anwendungsbereiche

1.4923 ist ein nichtrostender, hochwarmfester Chrom-Stahl mit Molybdänzusatz, der als Standardstahl für Bauteile in Dampfturbinen und hochwarmfeste Schrauben eingesetzt wird. Durch den Vanadiumzusatz erhöht sich die Zeitdehn- und Zeitstandfestigkeit. Zunderbeständigkeit bis ca. 600°C.

Die Korrosionsbeständigkeit ist aufgrund des relativ geringen Chromgehaltes in natürlichen Umweltmedien begrenzt. 1.4923 ist beständig gegen Wasserdampf.

Der Werkstoff 1.4923 wird hauptsächlich im Turbinenbau, in der Luft- und Raumfahrt sowie für Druck- u. Dampfkessel verwendet.

Eigenschaften

Durch das Vergüten des Werkstoff 1.4923 werden optimale, mechanische Eigenschaften erreicht. Von der angestrebten Festigkeit ist die Anlasstemperatur im Temperaturbereich 640°C - 740°C und der anschließenden Abkühlung an der Luft abhängig.

 

Schweißeignung:   gut

Zerspanbarkeit:      4 (1 = schlecht - 10 = gut)

Korrosionsklasse:   2 (0 = schwach - 5 = gut)

 

Die Schweißbarkeit der Werkstoffgüte 1.4923 ist nur unter Beachtung besonderer Vorsichtsmaßnahmen gegeben. Hierzu muss der hochwarmfeste Stahl auf 400°C - 450°C vorgewärmt und die gleiche Zwischenlagentemperatur eingehalten werden. Im Anschluss kann der hochwarmfeste Stahl vergütet werden.

Die Zerspanbarkeit des Werkstoff 1.4923 ist grundsätzlich gut, wobei die Bearbeitung von der Härte und Festigkeit des Materials abhängt. Nur bedingt eignet sich der hochwarmfeste Stahl für die Kaltumformung und das Kaltstauchen.

Chemische Analyse
1.4923
X22CrMoV12-1
CSiMnPSCrMoNiV
min.0,18    11,00,800,30,25
max.0,240,500,900,0250,01512,51,200,80,35
Aus Lagervorrat

Flachstahl, geschmiedet, vergütet
Rundstahl, geschmiedet, vergütet

StahlblockRundstahl
Vorteile Sägezuschnitt

Die Bearbeitung mit der Säge ist eine mechanische Bearbeitung des Materials, die für das vorhandene Gefüge eine deutlich geringere unbeabsichtigte Verformung und Materialaufhärtung ergibt, wie zum Beispiel das Brennschneiden.

Somit verfügt das über die Säge bearbeitete Werkstück bereits an der Kante über ein homogenes Gefüge, das sich in der Fortsetzung des Materials nicht ändert.
Dieser Umstand ermöglicht das sofortige Endbearbeiten des Werkstücks mit Fräsen oder Bohren, ohne vorher nochmals ein Weichglühen oder ähnlichen Arbeitsschritt vornehmen zu müssen.

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Hinweis: Die in diesem Datenblatt enthaltenen Angaben dienen der Beschreibung, eine Haftung ist ausgeschlossen!


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