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1.4462 Datenblatt (X2CrNiMoN22-5-3)

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1.4462 Werkstoff Datenblatt (X2CrNiMoN22-5-3)

Internationale Bezeichnung
ASTM A182F51, SUS329J3L, STS329J3LTP, S31803, SS2377, AISI 318 LN, Z3CND22-05Az
Anwendungsbereiche

1.4462 Material ist ein rost- und säurebeständiger austenitisch-ferritischer Chrom-Nickel-Molybdän-Stahl, der sich durch seine gute Korrosionsbeständigkeit gegen Lochfrass und Flächenkorrosion auszeichnet.

Der Nickelgehalt ist im Gegensatz zu einem konventionellen Austenit verringert, was den Edelstahl aus ökonomischer Sicht interessant macht. Der Duplex Stahl 1.4462 ist magnetisch, nichtrostend besitzt eine hohe Streckgrenze und Molybdän Zusatz.

Zum Vergleich: Duplex Stahl oder Super Duplex

Eingesetzt wird der rostfreie Duplex-Stahl 2205 in der Bauindustrie, im Schiffsbau, in der Lebensmittelindustrie, in der chemischen Industrie, im Maschinenbau, Offshore, bei elektronischer Ausrüstung, in Meerwasserentsalzungsanlagen und in der Erdölindustrie. Genaue Angaben entnehmen Sie dem Werkstoffdatenblatt.

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Eigenschaften

1.4462 Eigenschaften:

Schmiedbarkeitmittel
Schweißeignunggut
Mechanische Eigenschaftenausgezeichnet
Korrosionsbeständigkeitausgezeichnet
Spanbarkeitschlecht


Schmieden: Auf Thermoschockbeanspruchungen reagiert der Werkstoff 1.4462 empfindlich, weshalb dieser langsam auf 1200°C erwärmt werden muss. Im Temperaturbereich zwischen 1200°C - 900°C kann dieser geschmiedet werden, mit er anschließenden, schnellen Abkühlung, die an Luft oder Wasser erfolgt.


1.4462 Schweißen: Schweißbarkeit gestaltet sich bei der Werkstoffnummer 1.4462 Duplex-Stahl als schwierig. Das Arbeiten mit ungeeigneten Schweißparametern kann zu schlechten Ergebnissen führen. Empfehlenswert ist der Einsatz von höheren Energien (1 - 3 kJ/mm) beim Schweißen, da dadurch in der Schweißzone eine bessere Phasenverteilung erreicht wird. Demzufolge verbessern sich die mechanischen Eigenschaften.


Korrosionsbeständigkeit: Eine ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit im Säuremilieu, bei Lochfraß und in chloridhaltigen Medien (z.B. Meerwasser, Wasserdampf, Salpetersäure, Schwefelsäure) ist bei diesem Duplexstahl gegeben. Gegenüber interkristalliner Korrosion und Spannungsrisskorrosion ist der 1.4462 Duplex durch das Duplex-Gefüge aus Austenit und Ferrit gegenüber austenitischen Stahlsorten stark überlegen.


Spanende Bearbeitung: Durch das Zweiphasengefüge und die damit verbundenen Festigkeitseigenschaften ist das Material 1.4462 nur unter schwierigen Eigenschaften zerspanbar. Die 1.4462 Zerspanbarkeit ermöglicht ideale Schnittbedingungen und sind im kleineren Bereich als von Austeniten. Daher ist es ratsam, Cermet oder beschichtete Hartmetallplättchen zu verwenden.


Kaltumformung: Laut DIN EN 10263-5 ist die 1.4462 Bearbeitung für die Kaltmassivumformung geeignet.


Wärmebehandlung: Die Warmumformung muss oberhalb des Temperaturbereiches zwischen 600°C und 900°C erfolgen, da die Sigma-Phase und andere Phasen, die Zähigkeit und Korrosionsbeständigkeit vermindern. Nach der Warmumformung muss eine schnelle Abkühlung folgen.

 Temperatur in °CAbkühlung
Warmumformung1200 - 950Luft
   
Wärmebehandlung  
Lösungsglühen (+AT)1020 - 1100Wasser, Luft

 

Verfestigungsdiagramm des Werkstoff 1.4462

1.4462 Zugfestigkeit Rm680 bis 880 Mpa


Verarbeitung des Duplexstahl:

Polierbarkeitist möglich
Kaltumformungist möglich
Spangebende Verarbeitungist möglich
Kaltstauchennur bedingt möglich
Freiform- und Gesenkschmiedenist möglich

 

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Chemische Analyse
1.4462
X2CrNiMoN22-5-3
CSiMnPSCrMoNiV
min.     21,02,54,5   
max.0,031,02,00,0350,0223,03,56,5   
1.4462
X2CrNiMoN22-5-3
AlCuNNbTiSonstiges
min.            0,10                
max.      0,22         
Aus Lagervorrat

Flachstahl, geschmiedet, vorbearbeitet

Stahlblock
Vorteile Sägezuschnitt

Das Gefüge des Materials zeigt eine deutlich geringere unbeabsichtigte Verformung und Materialaufhärtung durch die mechanische Bearbeitung mit der Bandsäge, als zum Beispiel durch das Brennschneiden.

Somit verfügt das über die Säge bearbeitete Werkstück bereits an der Kante über ein homogenes Gefüge, das sich auch in der Fortsetzung des Materials nicht ändert. Dadurch wird das sofortige Endbearbeiten des Werkstücks mit Fräsen oder Bohren ermöglicht, ohne vorher ein Weichglühen oder ähnlichen Arbeitsschritt vornehmen zu müssen.

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Antje Schroeder

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Hinweis: Die in diesem Datenblatt enthaltenen Angaben dienen der Beschreibung, eine Haftung ist ausgeschlossen!


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