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1.4313 (X3CrNiMo13-4) Werkstoffdatenblatt

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1.4313 (X3CrNiMo13-4) Werkstoffdatenblatt

Internationale Bezeichnung
F6NM, C54868, S41500, AISI CA 6-NM, SGS6X, SGS5, ASTM A182, F6NM430F , SS2385
Anwendungsbereiche

1.4313 ist ein rost- und säurebeständiger, weichmartensitischer Chrom-Nickel-Stahl mit Molybdänzusatz.

Die guten Zähigkeitseigenschaften verschaffen dem Werkstoff 1.4313 ein vielseitiges Leistungsprogramm und eine immer größer werdende Nachfrage. Armaturen, Verdichter oder Zentrifugen werden meist mit dem nichtrostenden Stahl hergestellt.

Der Werkstoff 1.4313 – auch bekannt unter F6NM – wird hauptsächlich in der Erdölindustrie oder für Bauteile bei Kraftwerken und der Reaktortechnik verwendet.

Ein weiterer Einsatzzweck der rostfreien Werkstoffgüte 1.4313 ist die Herstellung von Turbinen für Wasserkraftwerke.

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Eigenschaften

Die mechanischen Eigenschaften des Edelstahl 1.4313 sind als sehr gut zu bezeichnen. Durch den Molybdänzusatz ist eine mittlere Korrosionsbeständigkeit gegeben, was durch das Polieren der Oberflächen verbessert werden kann.

Schweißeignung:      schlecht

Zerspanbarkeit:         5 (1 = schlecht - 10 = gut)

Polierbarkeit:             Ja

Korrosionsklasse 0-5:   2 (0 = schwach - 5 = gut)

Im vergüteten Zustand besitzt der Werkstoff 1.4313 eine Zugfestigkeit von 650 – 1100 N/mm². Die Zähigkeitseigenschaften liegen im Bereich von -60°C bis +300°C. Magnetisierbarkeit ist vorhanden.

Chemische Analyse
1.4313
X3CrNiMo13-4
CSiMnPSCrMoNiV
min.     12,00,43,5   
max.0,050,61,00,0350,0214,00,74,5   
1.4313
X3CrNiMo13-4
AlCuNNbTiSonstiges
min.             0,02                             
max.                  
Aus Lagervorrat

Rundstahl, gewalzt / geschmiedet, vergütet, überdreht oder geschält
Flachstahl, geschmiedet, vergütet, vorbearbeitet

StahlblockRundstahl
Vorteile Sägezuschnitt

Die mechanische Bearbeitung des Materials mit der Bandsäge ergibt für das vorhandene Gefüge, im Gegensatz zum Brennschneiden, eine deutlich geringere unbeabsichtigte Verformung und Materialaufhärtung.

Somit verfügt das über die Säge bearbeitete Werkstück bereits an der Kante über ein homogenes Gefüge, das sich in der Fortsetzung des Materials nicht ändert. Dieser Umstand ermöglicht das sofortige Endbearbeiten des Werkstücks mit Fräsen oder Bohren, ohne vorher nochmals ein Weichglühen oder ähnlichen Arbeitsschritt vornehmen zu müssen.

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Antje Schroeder

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Hinweis: Die in diesem Datenblatt enthaltenen Angaben dienen der Beschreibung, eine Haftung ist ausgeschlossen!


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