AISI 321 - Internationale AISI Norm

AISI 321

AISI 321


Unter der Normung AISI 321 verstehen wir im deutschen Werkstoff-System folgende Werkstoffgüte:

1.4541 – X6CrNiTi18-10 (AISI 321)

Werkstoff 321 ist ein nichtrostender, austenitischer Stahl, bei dem der Kohlenstoff durch den Karbidbildner Titan abgebunden ist. Aus diesem Grund kann ohne der Gefahr der interkristallinen Korrosion geschweißt werden. Eine Wärmebehandlung ist nach dem Schweißen nicht erforderlich.

Wegen seiner besonderen Eigenschaften wird AISI 321 sehr oft für geschweißte Teile im chemischen Apparatebau und der Lebensmittelindustrie eingesetzt. Außerdem wird er in der Zellstoff- und Papierindustrie und der Kerntechnik verwendet.

Die Korrosionsbeständigkeit von AISI321 ist gut, soweit der Einsatz in natürlichen Wässern mit niedriger Chlor- und Salzkonzentration und ebenso geringer Konzentration von Salpeter- oder organischen Säuren erfolgt.

Im abgeschreckten Zustand kann das AISI 321 Material leicht magnetisierbar sein.
Mit zunehmender Kaltverformung steigt die Magnetisierbarkeit weiter an.

Aufgrund der Neigung zur Kaltverfestigung und der schlechten Wärmeleitfähigkeit sollte die spanende Bearbeitung mit Werkzeugen aus Schnellarbeitsstahl oder Hartmetall durchgeführt werden.

Material 1.4541 (AISI 321) ist in Struktur und Aufbau mit dem Werkstoff 1.4878 (AISI 321 H) vergleichbar.


Chemische Zusammensetzung AISI 321

AISI 321
X6CrNiTi18-10
CSiMnPSCrMoNiTi
min.bisbisbisbisbis17,0 9,05xC
max.0,081,02,00,0450,0319,0 12,00,7

 

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