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Alloy 625 ESU | 2.4856 (NiCr22Mo9Nb) Werkstoffdatenblatt

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Alloy 625 ESU | 2.4856 (NiCr22Mo9Nb) aus Lagervorrat auf Ihr Wunschmaß gesägt!

Internationale Bezeichnung
ASTM B443, B446, UNS N06625, NACE, AFNOR NC22DNb
Anwendungsbereiche

Anwendungsbereiche:

Der korrosionsbeständige Hochleistungswerkstoff Alloy 625 weist aufgrund des Elektroschlacke-Umschmelzverfahren (ESU) verbesserte Materialeigenschaften auf.

Die ESU-Ausführung kommt zum Einsatz, wenn eine bessere Materialreinheit, besonders hohe Zugfestigkeit und Zähigkeit erforderlich ist.

Alloy 625 ESU besitzt eine sehr gute Korrosionsbeständigkeit und eine gute Beständigkeit gegen Phosphor-, Schwefel- und Salzsäureangriff. Der Werkstoff ist unter Berücksichtigung einer sortengerechten Schweißnahtvorbereitung gut schweißbar. Eine Wärmebehandlung vor und nach dem Schweißvorgang ist nicht erforderlich.


Einsatzbereiche

2.4856 ESU (Alloy 625) wird hauptsächlich in Bereichen eingesetzt, in denen eine außergewöhnliche Beständigkeit gegen alle Korrosionserscheinungen, verbunden mit hervorragender Zeitstandfestigkeit und Temperaturextrembelastungen, erforderlich ist. Ebenso findet die Nickelbasislegierung Alloy 625 in der Lebensmittelindustrie und in der Nuklearindustrie Verwendung.

Eigenschaften
Schweißeignunggut
Zerspanbarkeit5   (1 = schlecht - 10 = gut)
Polierbarkeitja
Korrosionsbeständigkeit:sehr gut
Korrosionsklasse10   (1 = schlecht - 10 = gut)

 

Mechanische Eigenschaften bei Raumtemperatur (lösungsgeglüht/abgeschreckt):

Rp0,2AHärteKV
N/mm2%HRCJ
≥ 345≥ 25max. 35≥ 100

 

Physikalische Eigenschaften:

Dichte (kg/dm3 )8,4
Wärmeleitfähigkeit bei 100°C (W/m K)12,4
Wärmeleitfähigkeit bei 800°C (W/m K)26,8
Spez. Wärmekapazität bei 100°C (J/kg K)496
Spez. Wärmekapazität bei 800°C (J/kg K)663
Spez. Wärmekapazität bei 1200°C (J/kg K)705
Elastizitätsmodul bei 20°C (MPa)209000
Elastizitätsmodul bei 800°C (MPa)153000

 

Besondere Eigenschaften:

  • Beständigkeit gegen Mineralsäuren

  • Beständigkeit gegen wechselnde Temperaturen in extremen Grenzen

  • Gute mechanisch-technologische Eigenschaften


Verarbeitung:

Kaltumformungist möglich
Kaltstauchenist möglich
Spangebende Verarbeitungmit technologisch ausgelegtem Vorgehen möglich
Freiform- und Gesenkschmiedenist möglich
Automatenbearbeitung             nein

 

Wärmebehandlung
 Temperatur in °CAbkühlung
Warmumformung1150 - 950Luft, Wasser
   
Wärmebehandlung  
Lösungsglühen (+AT)1080 - 1160Wasser, Luft

 

Schweißen: Alloy 625 ist gut schweißbar. Als Schweißzusatz wird der Werkstoff 2.4831 unter Berücksichtigung der entsprechenden Schweißnahtvorbereitung für Nickellegierungen empfohlen.

Schmieden: Vor dem Schmieden sollte der Stahl von minimal 950°C bis 1150°C durchgewärmt sein. Dabei sollte 60 Minuten je 100 mm maßgebende Wanddicke gehalten werden. Der Schmiedevorgang erfolgt bei 1180°C bis 950°C mit anschließender rascher Luft- oder Wasserabkühlung.  

Kaltumformung: Auf Grund der hohen Kaltverfestigungsneigung (siehe auch spanende Bearbeitung) sind gesonderte Auslegung der Wärmeführung und höhere Umformkräfte erforderlich.

Korrosionsbeständigkeit: Die Korrosionsbeständigkeit ist gegenüber herkömmlichen Chrom-Nickel-Molybdän-Stählen (1.4571; 1.4539; 1.4404 u.w.m.) stark überlegen und die Beständigkeit gegen interkristalline Korrosion, Erosions-, Spalt- und Spannungsrisskorrosion ist außerordentlich gegeben.

Spanende Bearbeitung: Das Zerspanen (vorteilhaft im weichgeglühten Zustand) ist durch den hohen Legierungsgehalt schwierig. Durch die Neigung des Materials zur Kaltverfestigung sollte mit geringerem Vorschüben und Schnittgeschwindigkeiten bearbeitet werden, im Vergleich zu den korrosionsbeständigen austenitischen Stahlsorten.
 

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Chemische Analyse
Alloy 625 ESU
2.4856
CSiMnPSCrMoNi
min.0,03    20,008,0058,0
max.0,100,500,500,0200,01523,0012,00 
Alloy 625 ESU
2.4856
FeAlCoNbTi
min.   3,15 
max.5,000,401,004,150,40
Aus Lagervorrat

Alloy 625 ESU, Flachstahl, geschmiedet

Stahlblock
Vorteile Sägezuschnitt

Die Bearbeitung mit der Säge ist eine mechanische Bearbeitung des Materials, die für das vorhandene Gefüge eine deutlich geringere unbeabsichtigte Verformung und Materialaufhärtung ergibt, wie zum Beispiel das Brennschneiden.

Somit verfügt das über die Säge bearbeitete Werkstück bereits an der Kante über ein homogenes Gefüge, das sich in der Fortsetzung des Materials nicht ändert.

Dieser Umstand ermöglicht das sofortige Endbearbeiten des Werkstücks mit Fräsen oder Bohren, ohne vorher nochmals ein Weichglühen oder ähnlichen Arbeitsschritt vornehmen zu müssen.

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Antje Schroeder

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