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DPM450 (SPM20CV)

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DPM450 (SPM20CV)

Internationale Bezeichnung
Anwendungsbereiche

Der Werkstoff DPM450 ist ein pulvermetallurgisch hergestellter Stahl mit einem sehr hohen Kohlenstoff- und Chromgehalt. Durch seinen höheren Karbidgehalt kombiniert der Werkstoff DPM450 extreme Verschleißfestigkeit und Härte mit einer besonders guten Zähigkeit.                                                                                                        

Pulvermetallurgische Stähle (PM-Stähle) werden in einem alternativen Herstellungsprozess zum Vergießen von Blöcken gewonnen und werden aufgrund ihrer guten Eigenschaften insbesondere in der Großserienfertigung eingesetzt. Das Pulver wird bei der Herstellung stark isostatisch komprimiert, was zu weniger Lufteinschlüssen und einer homogenen Stahlstruktur führt. Durch den höchstmöglichen Reinheitsgrad sind PM-Stähle widerstandsfähiger als herkömmliche Werkzeugstähle. Aufgrund ihrer hohen Verschleißfestigkeit und Härte erfordern sie einen viel selteneren Werkzeugwechsel und sind dadurch auch wirtschaftlicher (Standzeiten!).
 

Einsatzbereich

Der Werkstoff DPM450 eignet sich besonders für Werkzeuge, die in der Feinschneid- und Sinterherstellung eingesetzt werden. Anwendung in Biegewerkzeugbau und Stempel für die Kaltarbeit, sowie für Schneidmesser (auch in der Lebensmittelindustrie).

Eigenschaften
Zerspanbarkeitmittel (1 = schlecht - 10 = gut)
Polierbarkeitgut
Korrosionsklassegut


Lieferzustand: weichgeglüht max. 300 HBW

Verschleißfestigkeit: Beständigkeit gegen abrasive und haftende Oberflächenspannungen nach entsprechender Vergütung (Härtung).

 

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Chemische Analyse
DPM450CSiMnPSCrMoNiV
min.1,850,500,25  19,500,95     3,90
max.1,950,650,400,0300,03021,001,10   4,20
DPM450AlCuNNbTiCo
min.                                    
max.0,0350,300,15   0,030,50
Aus Lagervorrat

Flachstahl, geschmiedet, weichgeglüht

Stahlblock
Vorteile Sägezuschnitt

Die Bearbeitung mit der Säge ist eine mechanische Bearbeitung des Materials, die für das vorhandene Gefüge eine deutlich geringere unbeabsichtigte Verformung und Materialaufhärtung ergibt, wie zum Beispiel das Brennschneiden. Somit verfügt das über die Säge bearbeitete Werkstück bereits an der Kante über ein homogenes Gefüge, das sich in der Fortsetzung des Materials nicht ändert.
Dieser Umstand ermöglicht das sofortige Endbearbeiten des Werkstücks mit Fräsen oder Bohren, ohne vorher nochmals ein Weichglühen oder ähnlichen Arbeitsschritt vornehmen zu müssen.

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Andreas Blachowiak

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