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1.6956 (33NiCrMoV14-5) Werkstoffdatenblatt

Was ist 1.6956 (33NiCrMoV14-5)

1.6956 (33NiCrMoV14-5) ist ein vielseitig einsetzbarer Vergütungsstahl, der sich durch eine hohe Festigkeit und Zähigkeit auszeichnet. Durch seine belastbaren mechanischen Eigenschaften eignet er sich für hochbeanspruchte Bauteile und anspruchsvolle Anwendungen im Maschinen- und Fahrzeugbau.

Internationale Bezeichnung

Eigenschaften des Werkstoffs 1.6956 (33NiCrMoV14-5)

Mechanische Eigenschaften

Bis Durchmesser d 655 mm gemäß 3.1 Abnahme-Zeugnis:

Härte:251-315 HBW
0,2 %-Dehngrenze:650 MPa
Zugfestigkeit:800 bis 1000 MPa
Bruchdehnung (längs):min. 13 %
Kerbschlagarbeit (ISO-V) längs:min. 60 J bei -30°C

Verarbeitung

  • Nur sehr schwer schweißbar.
  • Nicht für Schweißkonstruktionen geeignet.
  • Falls Schweißen unumgänglich ist: Vorwärmen auf ca. 400 °C.
  • Anschließend Wärmenachbehandlung bei ca. 600 °C.
  • Noch besser: erneutes Vergüten nach dem Schweißen.

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Wärmebehandlung 1.6956

Chemische Zusammensetzung von 1.6956

1.6956
(33NiCrMoV14-5)
CSiMnPSCrMo
min.0,28 0,15--1,000,30
max.0,380,400,400,0350,0351,700,60
1.6956
(33NiCrMoV14-5)
NiVAlCuTi
min.2,900,08       -          
max.3,800,25    0,30   

Anwendungsbereiche von 1.6956

Anwendungsbereiche

  • Maschinenbau
  • Fahrzeugbau
  • Herstellung hochfester Bauteile
  • Fahrzeugteile
  • Formrahmenteile
  • Druckgussmaschinen

Hinweise zum Einsatz

  • Geeignet für Bauteile mit hohen Anforderungen an Festigkeit und Zähigkeit.
  • Als Vergütungsstahl durch eine geeignete Wärmebehandlung auf die gewünschten mechanischen Eigenschaften einstellbar.
  • Für hochbeanspruchte Bauteile mit dynamischer und mechanischer Belastung geeignet.
  • Bei der Verarbeitung sollten der Wärmebehandlungszustand und die gewünschten Endwerte berücksichtigt werden.

Lieferform und Verfügbarkeit von 1.6956

Lieferbar

Sofort lieferbar aus Lagervorrat

Lieferform

Rundstahl dm 655, geschmiedet, vergütet (siehe mechanische Eigenschaften), vorbearbeitet

Rundstahl

Sägezuschnitt

Die Bearbeitung mit der Säge ist eine mechanische Bearbeitung des Materials, die für das vorhandene Gefüge eine deutlich geringere unbeabsichtigte Verformung und Materialaufhärtung ergibt, wie zum Beispiel das Brennschneiden. Somit verfügt das über die Säge bearbeitete Werkstück bereits an der Kante über ein homogenes Gefüge, das sich in der Fortsetzung des Materials nicht ändert.

Dieser Umstand ermöglicht das sofortige Endbearbeiten des Werkstücks mit Fräsen oder Bohren, ohne vorher nochmals ein Weichglühen oder ähnlichen Arbeitsschritt vornehmen zu müssen.

Häufige Fragen zu Werkstoff 1.6956:

Es handelt sich um einen extrem leistungsstarken Nickel-Chrom-Molybdän-Vanadium-Stahl. Durch die zusätzliche Legierung mit Vanadium erzielt er ein feinkörniges Gefüge, das selbst bei massiven Bauteilquerschnitten (oft über 250 mm Durchmesser) eine enorm hohe Zugfestigkeit von bis zu 1470 N/mm² bei gleichzeitig überragender Schlagzähigkeit garantiert.

1.6956 (33NiCrMoV14-5) besitzt einen höheren Kohlenstoffanteil (ca. 0,33 %) und erzielt dadurch eine höhere maximale Zugfestigkeit für hochbelastete Strukturen wie schwere Formrahmen. Der 1.6957 (26NiCrMoV14-5) hat einen abgesenkten Kohlenstoffgehalt (ca. 0,26 %), was ihm bei extrem massiven Bauteilen (wie riesigen Generator- und Turbinenwellen im Energiemaschinenbau) eine nochmals verbesserte Zähigkeit und thermische Rissbeständigkeit verleiht.

Die Zerspanung sollte vorzugsweise im weichgeglühten Zustand erfolgen, da der Stahl im vergüteten Zustand (+QT) werkzeugschonend nur schwer zu bearbeiten ist. Zudem ist der Werkstoff laut Branchenangaben nicht für Schweißkonstruktionen geeignet.

Hinweis: Die in diesem Datenblatt enthaltenen Angaben dienen der Beschreibung, eine Haftung ist ausgeschlossen!