Lagervorrat

1.2312 (40CrMnMoS8-6) Werkstoffdatenblatt

Zurück zur Übersicht

1.2312 (40CrMnMoS8-6) Werkstoffdatenblatt

Internationale Bezeichnung
AISI P20 + S
Anwendungsbereiche

Werkstoff 1.2312 ist ein Standard-Kunststoffformenstahl bis Querschnitte von ca. 400 mm für Kunststoff- und Druckgussformen mittlerer Abmessungen. Eine gute Zerspanbarkeit und Bearbeitbarkeit ist durch den Schwefelzusatz auch im vergüteten Zustand gegeben.

Der geschmiedete und vergütete Werkzeugstahl hat eine hohe Formstabilität. Aufgrund seiner guten Durchvergütung weist der Kaltarbeitsstahl eine ebenmäßige Festigkeit auf.

 

Einsatzbereich

Der Stahl 1.2312 wird bei Formrahmen, IHU Werkzeugen, im Maschinenbau und für Konstruktionsteile eingesetzt. Ein verlässlicher Stahl ist 1.2312 in der Kunststoffindustrie, im Umgang mit Duroplasten und Thermoplasten. Wenn hohe Anforderungen an den Härteverzug gestellt sind, wird der schwefelreiche Kaltarbeitsstahl auch für große Spritzgussformen verwendet.
 

Eigenschaften
Schweißeignungschlecht
Zerspanbarkeitmittel  5    (1 = schlecht - 10 = gut)
Polierbarkeitnur bedingt
Narbfähigkeitnur bedingt


Die Werkstoffgüte 1.2312 besitzt eine gute Maßhaltig- und Zähigkeit, ist verschleißfest nach dem Nitrieren und besitzt eine gleichmäßige Härte bei großen Querschnitten.

 

Behandlungsmöglichkeiten

Weichglühen: Der Werkstoff 1.2312 sollte bei Temperaturen von 710°C – 740°C weichgeglüht werden. Anschließend erfolgt eine Ofenabkühlung.

Spannungsarmglühen: Das Spannungsarmglühen ist bei 650°C – 680°C möglich, mit anschließender Abkühlung im Ofen. Bei komplexen Werkstücken und ausgiebiger Zerspanung bietet sich das Spannungsarmglühen an.

Härten: Das Härten erfolgt bei 840°C – 870°C mit einer anschließenden Abkühlung in Öl, Warmbad oder Luft. Danach kann der Anlassvorgang erfolgen, wodurch überflüssige Spannungen innerhalb des Werkstücks abgebaut werden.

Erodieren: Im gehärteten und angelassenen Zustand kann der Werkzeugstahl 1.2312 erodiert werden. Danach erfolgt eine Entspannung bei 550°C.

 

Warmumformung

Die Warmumformung erfolgt bei 1050°C – 850°C mit einer langsamen Abkühlung.

Schmieden: Beim Schmiedevorgang ist eine Temperatur von ca. 1050°C – 850°C üblich.

 

Physikalische Eigenschaften:

Dichte in kg/dm37,85
Elektr. Widerstand bei 20°C (Ω mm2 /m)0,19
Wärmeleitfähigkeit bei 20°C in W/(m K)34,5
Spez. Wärmekapazität bei 20°C (J/kg K)460


Mechanische Eigenschaften:

vergütet 280-325 HB

 

Schnell und unkompliziert das Gewicht berechnen »
 

 

Chemische Analyse
1.2312
40CrMnMoS8-6
CSiMnPSCrMoNiV
min.0,35 1,40 0,051,400,15      
max.0,45 1,60 0,102,000,25      
1.2312
40CrMnMoS8-6
AlCuNNbTiSonstiges
min.                  
max.                  
Aus Lagervorrat

Flachstahl, geschmiedet, vergütet

Stahlblock
Vorteile Sägezuschnitt

Die Bearbeitung mit der Säge ist eine mechanische Bearbeitung des Materials, die für das vorhandene Gefüge eine deutlich geringere unbeabsichtigte Verformung und Materialaufhärtung ergibt, wie zum Beispiel das Brennschneiden.

Somit verfügt das über die Säge bearbeitete Werkstück bereits an der Kante über ein homogenes Gefüge, das sich in der Fortsetzung des Materials nicht ändert. Dieser Umstand ermöglicht das sofortige Endbearbeiten des Werkstücks mit Fräsen oder Bohren, ohne vorher nochmals ein Weichglühen oder ähnlichen Arbeitsschritt vornehmen zu müssen.

Erhalten Sie jetzt ein unverbindliches Angebot!

Gern beantworten wir Ihre Fragen und erstellen Ihnen ein Angebot zu diesem und weiteren Werkstoffen. Kontaktieren Sie uns jetzt für weitere Informationen.

Andreas Blachowiak

Ihr Ansprechpartner Andreas Blachowiak+49 (0) 35263-665-37+49 (0) 35263-665-35

jetzt kontaktieren

Hinweis: Die in diesem Datenblatt enthaltenen Angaben dienen der Beschreibung, eine Haftung ist ausgeschlossen!


Zurück zur Übersicht